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25.06.2022

Liebe Leser,

pünktlich zum Jahreswechsel kommt es bei den Förderungen im Energiebereich zu Änderungen des Bundeswirtschaftsministeriums. Neben der neuen Förderung Transformationskonzept wurde Mitte Januar der sofortige Antrags- und Zusagestopp der KfW für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verkündet. Und der Blick nach vorn zeigt: Auch die EEG-Umlage wird spätestens 2023 der Vergangenheit angehören und das gesamte System der Entlastungstatbestände im Strom- und Energiesteuerrecht steht auf dem Prüfstand. 

Die Themen, die Sie derzeit am meisten beschäftigen, besprechen wir auch gern mit Ihnen persönlich. Kommen Sie einfach unverbindlich auf uns zu!

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Ihr Kilowatthandel-Team

Strom- und Gasmarktentwicklung

Nach den extremen Marktturbulenzen im Dezember mit historischen Höchstständen bei geringer Liquidität an der EEX haben sich die Märkte auf sehr hohem Niveau eingepegelt. Die noch immer nicht erfolgte Inbetriebnahme von Nord Stream 2 sowie der Ukrainekonflikt halten den Gaspreis auf extrem hohem Niveau.

Bedingt durch den hohen Anteil der Gasverstromung an der Stromerzeugung hat dies auch direkte Auswirkungen auf den Strommarkt. Momentan ist nicht abzusehen, ob es zu Rücksetzern oder einer Verlängerung der angespannten Preissituation kommt.     

Wenn Sie dazu Fragen haben, so kontaktieren Sie doch direkt Herrn Haase per E-Mail unter christian.haase@kilowatthandel.com. Gern vereinbaren er oder Herr Wehmeier mit Ihnen dazu einen persönlichen Termin.

Nachhaltigkeit ist nicht mehr aus Unternehmen wegzudenken

Im Rahmen der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zum 1.11.2021 das Modul Transformationskonzepte aufgelegt. Ziel ist es, Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Treibhausgasneutralität zu unterstützen.

Wir beschreiben Ihnen hier die wichtigsten Eckpunkte des Förderprogrammes:
Treibhausgasneutralität
Treibhausgasneutralität bedeutet, alle vermeidbaren Treibhausgasemissionen innerhalb der Wertschöpfungskette eines Unternehmens vollständig zu reduzieren („Net-Zero-Emissions“). Dazu gehören nicht nur alle direkten Emissionen, die sich aus der Tätigkeit einer Organisation ergeben, sondern auch indirekte und weitergehende indirekte Emissionen, die durch erworbene Vorleistungen und Dienstleistungen Dritter verursacht werden.

Was wird gefördert?
Ein Transformationskonzept ist die Darstellung einer nachhaltigen Dekarbonisierungsstrategie einer Organisation. Dies umfasst:

  • Treibhausgasbilanz
  • Konkretes Ziel mit Zeitrahmen bis spätestens 2045
  • Maßnahmenplan für die Transformation/Investitionen (Mindestens ein Vorhaben muss in dem Modul 4 der BAFA-Bundesförderung Bereich Energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen bzw. in dem Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz des BMWK enthalten sein.). 
  • Verankerung des Transformationskonzeptes im Unternehmen
Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, einschließlich wirtschaftlich tätiger kommunaler Betriebe in Deutschland, sowie Freiberufler. Der Antragsteller kann externe Berater, wie Beratungsunternehmen, einbinden.

Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt als Anteilsfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss und wird im Rahmen der Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) Erstellung von Umweltstudien gewährt; sie unterliegt nicht der De-minimis-Regelung. Die Förderquote beträgt 50 % der beihilfefähigen Kosten bzw. 60 % für KMU. Die maximale Fördersumme beträgt 80.000 €.

Wünschen Sie dazu eine Beratung? Wenden Sie sich zu diesem Thema gern an Frau Mägdefrau unter sabine.maegdefrau@kilowatthandel.com! Gern begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zum treibhausgasneutralen Unternehmen!

Spitzenausgleich wird auch in 2022 in voller Höhe bewilligt

Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Deutschland haben den Zielwert für die Reduzierung der Energieintensität wieder erreicht, hat das Bundeskabinett mitgeteilt. Damit kann der so genannte Spitzenausgleich für Strom- und Energiesteuer auch im Jahr 2022 in voller Höhe erteilt werden. 

Mit dem Spitzenausgleich (§ 55 EnergieStG und § 10 StromStG) werden Unternehmen seit 2013 im Hinblick auf ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und ihren aktiven Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz von einem Teil der Strom- und der Energiesteuer in Form einer Erstattung oder Verrechnung entlastet. Im Bezugsjahr 2021 betrug der Zielwert zur Reduktion der Energieintensität 10,65 % ggü. dem Basiswert der jahresdurchschnittlichen Energieintensität in den Jahren 2007 bis 2012. Die tatsächliche Reduktion hatte 27,7 % betragen; damit kann der Spitzenausgleich auch 2022 in voller Höhe gewährt werden.

Wie es zukünftig mit dem Spitzenausgleichs weitergeht ist derzeit ungewiss: Die Entlastungstatbestände für Unternehmen sollen ab 2023 neu geregelt werden. Hierzu will das Bundesministerium der Finanzen (BMF) im ersten Quartal 2022 erste Vorschläge zur Neuausgestaltung vorlegen.

Für Fragen, Informationen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung:
Herzliche Grüße aus Leipzig!
Ihr Kilowatthandel-Team
Die Kilowatthandel AG ist seit 1998 Ihr kompetenter, unabhängiger Energiedienstleister. Wir unterstützen unsere Kunden und Mandanten in allen Bereichen des liberalisierten Energiemarktes – vom Einkauf, über die Optimierung von Abgaben und Umlagen bis hin zur Energieeffizienz.  
Wir haben für Sie alle Marktsegmente, Kundengruppen und Vertriebswege erschlossen.  Hierdurch bieten wir Ihnen ein zielorientiertes und schnelles Verhandlungsergebnis.
  • Kontrolle der Voraussetzungen der Strom- bzw. Energiesteuererstattung
  • Rückerstattung EEG-Umlage
  • Prüfung individueller Netzengelte
  • Optimierung KWKG-/Offshore-/§19-Umlage
  • Implementierung von Energieaudits und Energiemanagementsystemen
  • Beantragung von Fördermitteln für Ladesäulen
  • Kaufmännische Begleitung des Baus von PV-Anlagen und BHKWs für den Eigenverbrauch
  • Ausschreibung des Messstellenbetriebs
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